Am frühen Nachmittag waren wir schließlich draußen. Das Wetter leicht besser aber immer noch nieselig. Ich hatte vor, die Hauptattraktionen in Manhattan zu besuchen. Es wurde ein langer Spaziergang.
Über den Times Square kamen wir runter zu Grand Central. Lange hatte ich diesen klassischen Bahnhof New Yorks nichts gesehen. Wir besuchten danach kurz die Public Library, wo ich wohl max. 1 Mal drin war. Auch lange her. Es ging dann runter zu Macy’s, wo man aber auch nichts kaufbares fand. Die Mode und/oder Preise sind nicht ganz nach dem europäischen Geschmack.
Es ging immer weiter runter über Flatiron / Madison Square Park, wobei wir den Madison Square Garden verpassten. Am Union Square kurze Pause. Es war inzwischen nahe Sonnenuntergang und wir hatten erst mal genug von der City gesehen. Ein paar Blöcke weiter mit der U-Bahn dann Richtung York St. (mit vielen Treppen) und von dort dann mit dem Sonnenuntergang runter zur Brooklyn Bridge. Eine neue Aussicht, denn sonst kam ich immer von der anderes Seite.
Viele Leute schossen ihre Photos und Videos. Besonders ein paar Italiener waren sehr enthusiastisch. Es wurde dunkel, die Lichter gingen an und wir gingen dann langsam wieder nach Hause. Dieses Mal über die High St. zurück nach Manhattan. Das hatte sich doch gelohnt.
Vielleicht ein paar Blöcke zu viel gewandert heute aber der Unterschied zwischen den Stadtbezirken wurde somit deutlich. Jetzt haben wir einige der „iconic views“ gesehen.
Nachts ging ich runter über die Straße in die 42 Bar. Das $4 Bier war für NY günstig. Ein $9 Cheesburger und dann noch ein Bier. Ein Schwarzer versuchte für authistische Kinder Spenden zu sammeln. Dabei hatte er ein Bier. Naja, versuchen kann er’s ja. Ein Ami neben mir fragte ihn aus, um den Scam zu checken.
Ich kam mit zwi Bier und Burger auf $18.49 mit Tax, $1 zurück kam nur zurück nach meinem $20, noch $2 extra Tip, obwohl man mich fragte, ob ich OK sei. Ich guckte wohl schon betrunken, obwohl die Biere schwach waren. Doch zufrieden ob dieser typischen NY Dive Bar Atmosphäre.
Dann in die Heija und alles OK.
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