Mit Packen und Frühstück ging’s entspannt, aber auch nicht zu szeitig raus. Die Auscheckzeit um 13:00 war angenehm spät. Die Putzfrau wartete schon. Nie geputzt während der 5 Tage hier.
Das Gepäck konnte man verstauen und wir waren auf dem Weg.
Zuerst ging’s zu Target. Ich erinnerte mich an Mugs und kleine NY Artikel aber hier gab’s nichts touristisches. Meine Mutter ging noch in einen Souvenirladen, während ich mein Minimal Cam-Set aufbaute…und die Tickets für’s Empire State Building buchte ($97 für zwei incl. Tax). Um 14:30 hatte ich den Termin gewählt, sollte passen.
Ich startete die Aufnahme und wir gingen über Times Square den Broadway runter. Die Ganze Tour reichlich 30′ und damit rechtzeitig zum Eincheckem im Empire State Building. Meine Cams monierte der Sicherheitsmann und fragte mich aus. Die zwei Extra Cams und das Micro sollten unten bleiben, sahen zu professionell aus. Meine Pocket 3 wollte ich mit nehmen aber „we decide“ welche Camera man mitnehmen darf. Die Frau war dann weniger schnippisch und alles ging gut.
Wenige Leute heute, was viel Platz und Zeit für Photos bedeutete. Selbst oben auf der Plattform war viel Platz, was ungewöhnlich und sehr schön war. Wieder einmal sah ich Manhattan von oben. Dieses Mal wieder einige Panos. Mit dem Kopf durch das Gitter genoss ich den unblockierten Ausblick auf diese fantastische Stadt.
Satt sehen kann ich mich eigentlich nicht, doch wir mussten dann langsam los. Ich wollte vom ESB noch die 5th hoch. Unten also wieder die Cams angeworfen und über einen ungeplanten Umweg in Korea-Town die ganze 5th Ave hoch bis Central Park.
Wir kamen langsamer voran, als gedacht und brauchten statt 30 gut 40′. Dann nochmal 10′ zu einer günstigeren Subway hatte ich echt Stress, den Flug zu verpassen. Schnurstracks zurück zum Pod, Gepäck holen. Da aber fragte man mich, ob ich das Gepäck draußen sehe, dann an den Seiten und schließlich musst eich rein, um meine Sachen zu identifizieren. Dafür, dass die Tips wollen, schien mir das reichlich unorganisiert, denn meinen Nummernzettel hatte ich ja abgegeben. Wir fanden unsere Sachen, hasteten zur Port Authority und suchte dann das Bus Terminal. Ich folgte den Schildern, am Ende falsch mit einer Rolltreppe nach oben. Den Bus um 17:45 wollte ich unbedingt schaffen, doch durch die Hetzerei wurde nichts besser. Man musste doch raus und da sah ich den bekannten Abfahrtort. Der Bus sollte kommen…und kam 18:00.
Trotz Stau kamen wir gut nach EWR. Lange Schlage an der Sicherheits- und Gesichtskontrolle aber alles klappte. Wir warteten am Ende sogar noch mind. eine halbe Stunde herum. Eine Pizza wäre also im Nachhinein doch noch möglich gewesen.
Der Flug war fast voll. Wenig Platz, eng und unbequem. Ganz anders, als auf dem Hinflug. Nun wurde es ein lieblsoes Schinken-Käse Sandwich für €11. Ansonsten halt normal und eingepfercht nach Reykjavik. Ein erlebnisreicher letzter Tag. Unverhofft (und unnötig) stressig aber mit der Aussicht vom Empire State Building verabschiedet man sich guten Gewissens.
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