Die Reise war nicht lange geplant. Ohne Schlaf ging’s mal wieder los. Erst ins Büro und dann gleich auf den Bahnhof.
Der Pass musste ins Reisebüro. Obwohl man dort schon gut an mir verdient hat, wollte er nur das Visum ohne Flug nicht so machen. Statt €85 dann eben €100, was die üblichen €15 Buchungsgebühr dann wären. Passbild hatte ich mit, alles gebongt, bis auf die Reise-KV.
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Schwach auf der Brust machte ich zu Hause was. Ein Finne aus der Reisegruppe lebt zwar in California, kommt aber ’ne Woche nach Helsinki. Ich redete schon mit ihm wegen iPad usw., vielleicht ergibt sich ein Geschäft. Gerade gibt’s realativ günstige Reisen nach Helsinki.
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Irgendwer rief noch vor 12 an – wohl die Debeka wegen Privat KV. Es wurde zu spät, keine wichtigen Sachen konnten mehr erledigt werden, weil ich in’s Büro musste. Zuerst zur Sparkasse in Schönau.
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Noch stärkere Zeitverschiebung und fertig, weil die Reise vorüber ist. Im Netz fand ich endlich ein paar Funk Carioca Sachen. Super! Erinnerungen an Rio. Ein paar andere Hits muss ich noch suchen.
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Andere Zeitzone beim Aufwachen. Ich durfte Ostereier meiner Oma in der Küche suchen. Eine einfache Aufgabe und, wie immer, sehr nett und großzügig. Ausgiebiges Frühstück. Hier werde ich wieder zunehmen, noch mehr als von den Bohnen und Pommes in Brasilien.
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Starke Müdigkeit hat seine Vorteile: Der 10-11h Flug verging schnell. Ich redete eine ganze Weile mit ’ner jungen halb Japaner-Brasilianerin. Der erste Trip ins Ausland – auch sie will nach einem Jahr Brasilien nicht zurück in ihre Heimat (Japan). So geht es wohl den meisten Nicht-Brasilianern im Flugzeug. Ein anderes Baby schrie und heulte.
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Super Start in den Tag, ich schaffte Frühstück, die Mission des Tages damit geschafft. Es wurde noch besser und dann hatte ich etwas Zeit, um meine Sachen zu packen. Die späteste Auscheckzeit war um 3, das nutzte ich aus und verstaute meine Sachen.
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Brasilianer sind echt super freundlich. Auf dem Weg nach Hause kaufte ich mir ein T-Shirt. Wäsche war eigentlich angesagt aber was grünes kostete hier auch R$ 59. Auf dem Weg noch ein paar andere Kleinigkeit eingesackt, ausruhen.
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Auschecken um 10? Ich dachte, ich höre nicht richtig. Der Hostebseitzer war aber super freundlich, hofft wohl auf ein nettes Review. Feijoada zum Frühstück. Viiiel zu viel. Die Lanchonette an der Ecke gibt große Portionen zum kleinen Preis.
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Zu lange Party zu viel Stau in der Stadt. Ich war erst 11 – 12 wieder im Hostel und musste mich erst mal ausruhen. Der Hostelbesitzer war etwas bestürzt, dass Bedbugs da waren. Eine Matratze wurde mal mitgenommen und eingesprüht.
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In der Nacht krabbelte es wieder, ist wohl meine sonnenverbrannte Haut…hoffe ich mal. Weniger als 5h Schlaf, dafür schaffte ich es halb zum Frühstück: Der Toast wurde gerade an mir vorbei in die Küche getragen und ich schnappte mir im vorbeigehen zwei Scheiben.
Fortfahren ‚Vila Madalena‘ zu lesen
Regen draußen gab mir keine Motivation für Outdoor Aktivitäten; stattdessen saß ich ab 17:00 (lange geschlafen) im leeren Dorm. Ich zog ins Bett unter mir um, Internet am Mac und wurde kaum gestört.
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Frühstück bis 10 war nicht zu machen. Ausschlafen im Dorm war auch nicht so richtig drin. Das Wetter war auch nicht so dolle. Ich versuchte nochmal, meine Converse Solen zu kleben, zog mit was langes an, merkte dann aber an der Ecke zum Imbiss, dass es doch zu warm war.
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Ich fühlte mich nicht so frisch, legte mich im Hotel nochmal hin. Dann nach 12 auschecken, ließ mir ein Taxi rufen. Es ging einfach weiter, irgendwie automatisch ohne groß denken, weil das Wetter mies war und ich so wohl nur den ganzen Tag im Hotel sitzen würde – warten auf den Abend…
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