Ruhig ging’s morgens los, mit Frühstück im Zimmer. Wurst und Brot von Aldi, mitgebrachter Kaffee lieferten alles, was man so braucht. Wir kamen somit erst gegen 13:00 los, gingen zur Port Authority U-Bahn und fuhren die 3 Station hoch Richtung MoMa.
Die Tickets hatte ich schon gekauft. Erst war etwas fraglich, ob man die Getränke mit reinnehmen darf. Ich trank mein Coconut Water aber die Ordnerin sagte, dass die Wasserflasche schon gänge. Also, eine Tasche abgegeben. Das System hier war, dass man eine Telefonnummer hinterlegt, unter der man (letzte 4 Zahlen) dann automatisch seine Sachen wieder bekommt…und dann waren wir drin.
Wir starteten in der 5. Etage, sahen „Starry Night“ von Van Gogh, was ein Highlight hier ist. Ganz oben sind halt „moderne“ Kunstwerke aus dem 19.Jh – nach unten wird es immer „moderner“. Viele Leute heute im Museum, wie wohl immer und auch recht warm. Wir gingen im Café kurz was trinken. Wasser gib’s gratis aber da konnte man nicht einfach wieder los. Eine kleine Pizza wurde es, geteilt – 3 Stück quasi wie Vorspeise – $20.69 – $23 gegeben, was nicht mal ein Danke vervorbrachte. Gepfefferte Preise aber man ist eben im MoMa.
In der 5. Etage holten wir wir noch ein paar Wasserlilien Gemälde von Monet nach, gingen dann über das 20. Jh mit Pollock und Warhol weiter runter. Ein Live Performance mit Ausdruchstanz und irgendwie dämlicher Choreographie fand ich eher schwach. Also schauten wir bin ca. 17:00 weiter herum, bis es sich ausgeguckt hatte.
Bei so einem wolkigem Tag war das schon eine gute Sache, hier das MoMa für ca. 3h zu besuchen. Die Tasche war noch da, draußen find es an, zu nieseln. Wir kamen die 5th Ave runter, sahen populäre Luxus-Geschäfte auf dieser bekannten Straße. Dann kamen wir an der St. Patrick’s Cathedral vorbei. Ich erinnerte mich nur schwach dran, also gingen wir rein. Eine Viertelstunde später sollte eine Messe starten, also blieben wir.
Die Messe war aufwändig mit Gesang, vielen Gebeten und insgesamt schon eine andere Liga, als vorgestern in Reykjavik. Neben mir war eine New Yorkerin in meinem Alter, die alle Gebete konnte – auswändig und sehr ernsthaft. Nach ca. 45′ als es an die Segnungen ging, machten wir los.
Das Wetter war inzwischen nasser. Am Times Square schien mit den Reflektionen im Wasser alles noch heller. Wir kauften auf dem Weg wie bei Pop’s Pizza zwei Slices und kamen gut wieder im Pod an. Abendessen und ausruhen bei Pizza und Bier.
Nachdem ich gut ausgeruht war – mein rechter Fuß hielt auch durch – steckte ich meine Cameras zusammen und legte nochmal los. Echtes Mistwetter draußen. Bei Five Guys schaltete ich die Rück-Cams an und startete meinen Times Square Walk schließlich. In 30′ einmal ringsrum. Ich ärgerte mich etwas, nicht bis Port Authority Bus Terminal gegangen zu sein, weil das ja auch bei uns liegt aber naja.
Wieder zu Hause. Guter Tag wieder, bei nicht ganz optimalem Wetter.
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